Fremde Federn: Alain Laboile

Ich möchte eine neue Serie starten. Sie heißt „Fremde Federn“ und stellt euch tolle Bildbände aus meinem Bücherregal vor. Den Anfang macht ein Bildband von Alain Laboile mit dem Titel „At the Edge of the World„.

Der Fotograf:

Alain Laboile, 1968 in der Nähe von Bordeaux geboren, ist ein französischer Bildhauer und kam eher durch Zufall zur Fotografie als er seine Skulpturen fotografieren musste. Durch sein Interesse an Insekten entdeckte er zunächst die Makrofotografie für sich. Später richtete sich sein Fokus auf die Familie und deren Leben auf dem Land. Alain Laboile wurde 1968 geboren, hat 6 Kinder und lebt mit seiner Frau und den Kindern weit draußen auf dem Land in einem wunderschönen alten Haus inmitten von Weinbergen.

Website: www.laboile.com
Facebook: Alain Laboile

Die Motive:

Die Motive zeigen die verwunschene Welt, in der die Kinder aufwachsen, abgeschieden in der Natur. Sie spielen, klettern, toben und das meistens nackt, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein ungebetener Gast auf das Grundstück verirrt, geht gegen null. Das alte Haus, der Garten, der selbst ausgehobene Pool, der Bambuswald und das Flüsschen geben unzählige Möglichkeiten für Spiele, die wiederum so viele Gelegenheiten bieten, diese Momente des Lebens für immer festzuhalten. Einen Fernseher gibt es im Haushalt der Laboiles nicht. Auch das trägt dazu bei, schier unendliche Möglichkeiten des alltäglichen Zusammenlebens zu schaffen. Alle Motive in dem Buch sind übrigens in schwarz/weiß. Die Nacktheit der Kinder auf den Bildern führt leider auch häufig zu Kritik. Dazu sagt er im Interview mit Kwerfeldein:

„Wir leben ja auf dem Land, an einem sehr isolierten Ort. Unsere Kinder entwickeln sich im Einklang mit der Natur. Die jüngsten ziehen sich also auch spontan aus, wenn das Wetter gut ist. Sie ziehen sich von selbst an, wenn sie älter werden und sich eine Vorstellung von Scham bei ihnen entwickelt. Diese kindliche Nacktheit ist es, die manchmal zum Problem wird. Sie wird sexualisiert und dämonisiert und dann tritt auch Zensur auf. Ich akzeptiere das und lösche die Fotos einfach, über die sich beschwert wird.“

Mein Fazit:

Alain Laboile gehört zu meinen absoluten Lieblingsfotografen. Seine Fotografien, die das Leben einer Großfamilie in einer unglaublichen Nähe und Natürlichkeit zeigen, beeindrucken mich sehr. Viele seiner Bilder sind für mich ‚Referenz‘, wenn es um Familien und Kinderfotografie geht und fest in meinem visuellen Gedächtnis verankert. Die Bilder schaffen es, mich in meine Kindheitstage zurückzuversetzen. Ich erinnere mich an heiße Sommertage, spielen im Garten, baden, Radfahren, Buden bauen und Lagerfeuer. Ein schönes, ein wohliges Gefühl. Kaufen könnt ihr das Buch natürlich auch und das sollte wirklich jeder tun!


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Kommentare zu “Fremde Federn: Alain Laboile

  1. Pingback: Fremde Federn: Paul Ripke | Klimmpics | Fotoblog

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